Strategieplanung

Sind die Analysen abgeschlossen, kommt es im nächsten Schritt darauf an, im Rahmen der Strategieentwicklung die richtigen Schlussfolgerungen abzuleiten und Maßnahmen festzulegen.  Maßnahmen, das sind nach unserem Verständnis aufeinander abgestimmte Module aus den Bereichen Fachkräfte finden, binden und entwickeln.

Wie gehen wir dabei vor?

Erste Hinweise auf die Auswahl von Modulen ergeben sich schon rein intuitiv beim Vergleich zwischen Wunsch und gefühlter Wirklichkeit im Unternehmen. Wenn die Beschäftigten Probleme sehen, Beruf und Privatleben in Übereinstimmung zu bringen liegt es nahe, sich für das Modul „Beruf und Familie“ zu entscheiden. Wird ein Mangel an Weiterbildungsmöglichkeiten beklagt, sind sicher die Module zur Weiterbildung erste Wahl. Angesichts von 33 abzufragenden Werten und 17 Modulen stößt diese Methode aber schnell an Grenzen.

Strategieentwicklung in zwei Stufen

Aus diesem Grund empfehlen wir ein systematisches Vorgehen bei der Strategieentwicklung. Dieses besteht aus zwei Schritten. Im ersten Schritt liefert das vom isw Institut entwickelte Analysetool unter Nutzung von Bewertungsalgorithmen erste Hinweise, welche Umsetzungsmodule für die Bearbeitung besonders wichtiger Wertedifferenzen geeignet sind. Damit wird der Kreis der sinnvollen Module etwas eingeengt. Was aber die beste Software nicht ersetzen kann, ist das implizite Wissen der Führungskräfte zur Situation im Unternehmen und zur voraussichtlichen Wirksamkeit einzelner Module. Daher sollen Entscheidungen zur Auswahl von Modulen und deren inhaltliche Untersetzung möglichst im Rahmen moderierter Strategieworkshops getroffen werden.

Ergebnis der Strategie-Findung

Ziel des Strategie-Workshops ist es, anhand der Ergebnisse aus der Unternehmensanalyse strategische Handlungsfelder zu ermitteln und daraus konkrete Handlungsbedarfe hinsichtlich der Fachkräftesicherung abzuleiten. Das beinhaltet im Einzelnen:

  • Erläuterung der Ergebnisse aus der Unternehmensanalyse
  • Ableitung von Zielen bei der Fachkräftesicherung
  • Ermittlung der strategischen Handlungsfelder und Zuordnung von Umsetzungsmodulen
  • Formulierung einer Kommunikationsstrategie
  • Ranking der Handlungsfelder und Module
  • Definition von Schnittstellen und Übergängen zwischen den Modulen    
  • Ableitung konkreter Handlungsbedarfe (kurz-, mittel-, langfristig und die dazugehörigen Verantwortlichkeiten)
Strategie