Für ein langes Miteinander

Die vorhandene Belegschaft zu binden erfordert, ihre Bedürfnisse und Erwartungshaltungen zu kennen und im Unternehmensalltag zu berücksichtigen. Die Erwartungshaltungen gehen dabei meist weit über einen gerechten Lohn hinaus - und sie unterscheiden sich zwischen den Generationen.

Mitarbeiterbedürfnisse erkennen - Werthaltungen integrieren

Jeder einzelne Beschäftigte hat ein ganz individuelles Set von Werten und Normen, die er in seine Arbeit einbringt. Nicht alle davon können Berücksichtigung finden. Denn letztlich ist das Unternehmen den rauhen Bedingungen des Marktes ausgesetzt.

Dennoch lohnt es sich, nach Möglichkeiten zu suchen, die konkreten Erwartungen und Bedürfnisse zu berücksichtigen. Denn je besser das gelingt, je eher sind die Beschäftigten bereit und in der Lage, sich optimal in ihrer Arbeit zu engagieren. Gelingt es nicht, erfolgt zunächst die innere Kündigung, der nicht selten die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz folgt.

Der richtige Zeitpunkt, sich zu trennen

Es geht aber keineswegs darum, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um jeden Preis zu halten. Wer trotz Unterstützungsangeboten nicht mitziehen will oder kann, von dem kann sich ein Unternehmen ohne Verletzung moralischer Normen trennen. Manchmal ist es sogar sinnvoll, Beschäftigte ziehen zu lassen, die dem Unternehmen wichtig sind. Das ist dann der Fall, wenn diese Beschäftigten an Entwicklungsgrenzen gelangen, die sie im Unternehmen aus strukturellen Gründen nicht überspringen können. Vielleicht kommen sie ja eines Tages mit neuen Erfahrungen zurück.

 

Mutti

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