Den Dingen auf den Grund gehen

Erfolgreiche und nachhaltige Maßnahmen zur Fachkräftesicherung brauchen eine analytische Basis. Durch die Analyse sollen die zu lösenden Probleme und Aufgaben, aber auch die Potenziale des Unternehmens sichtbar werden. Im Zentrum unserer Analyse steht die Ermittlung der Wertvorstellungen von Beschöftigten und Bewerbernden sowie die Einschätzung der gegenwärtigen Situation im Unternehmen mit dem Wertenetz©. Sie werden je nach Wunsch ergänzt durch Analyse der Altersstruktur, von Umfeldbedingungen mit Einfluss auf den Fachkräftebedarf und von Kompetenzen der Beschäftigten.

Analyse mit dem Wertenetz

Die Analyse der Wertvorstellungen mit dem Wertenetz © ergibt Informationen zu den Bedürfnissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und den Möglichkeiten ihrer Verwirklichung im Unternehmen. Mit der Altersstrukturanalyse lassen sich Angaben zu Ersatzbedarfen und zu Nachfolgepotenzialen der Beschäftigten festhalten.

Ermittlung von Wertvorstellungen

In einem durch Fachkräftemangel geprägten Arbeitsmarkt verbessern sich die Handlungsoptionen von gefragten Bewerberinnen und Bewerber und Fachkräften.  Sie können sich aussuchen, wo sie arbeiten wollen. Entscheidungen für oder gegen eine Arbeitsstelle werden dabei nicht nur durch die Entlohnung sondern durch eine Vielzahl subjektiv empfundener Faktoren bestimmt. Das gilt sowohl im Suchprozess als auch hinsichtlich der Bereitschaft, einen Arbeitsplatz zu verlassen, der den eigenen Erwartungshaltungen bzw. Werten nicht gerecht wird.

Zunehmend relevant: Erwartungshaltungen der Beschäftigten

Damit  bekommt die Frage, welche Erwartungshaltungen bzw.  Wertvorstellungen die Beschäftigten haben und wie sie diese am Arbeitsplatz erfüllt sehen, für Unternehmen eine zunehmende Bedeutung. Ist bekannt, welche Erwartungen nicht erfüllt werden, kann das Unternehmen gezielt Maßnahmen starten, um die Differenz abzubauen. Im Umkehrschluss kann mit gelebten Werten und erfüllten Erwartungen aktiv um Fachkräfte geworben werden oder die Verbesserung von Angeboten nimmt zukünftige Bedarfe vorweg.  Wichtig ist auch zu erkennen, wenn zwischen Mitarbeitergruppen (z.B. Führungskräfte und Beschäftigten oder zwischen Generationen) Unterschiede bei den Werten zu Konflikten führen. In den Werten der Beschäftigten und ihrer Übereinstimmung mit der gefühlten Situation stecken demzufolge Potenziale für die Entwicklung des Unternehmens und die Fachkräftesicherung.

Schnelle Einblicke - durch eine fundierte Analyse

Die Ermittlung von Wertvorstellungen erfolgt mit einer wenig aufwendigen Befragung (Bearbeitungszeit pro Beschäftigten maximal 15 Minuten). Diese ermöglicht  eine detaillierte Bestimmung von Erwartungshaltungen und ihrer Verwirklichung am Arbeitsplatz.  Erfasst werden Werte aus den Bereichen Persönliche Entwicklung, Verbindung von Arbeit und Privatleben, Gestaltung des Arbeitsprozesses, Kommunikation und Bewertung der Arbeit sowie Ziele beim Finden von Beschäftigten. Die Erfassung soziodemografischer Merkmale der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglicht die Gegenüberstellung der Einschätzungen unterschiedlicher Mitarbeitergruppen wie von Führungskräften und Beschäftigten.

 

 

Unternehmensanalyse (Basismodul)


  • Die Analyse der Wertvorstellungen mit dem Wertenetz© ergibt Informationen zu den Bedürfnissen der Beschäftigten und den Möglichkeiten ihrer Verwirklichung im Unternehmen.
Umfeldanalyse (Option I)


  • Die Arbeitsmarktanalyse gestattet die Bewertung der regionalen Situation als Grundlage für Rekrutierungsstrategien.
  • Die Analyse technologischer Entwicklungen zeigt, welche fachlichen Kompetenzen Fachkräfte zukünftig aufweisen müssen.
  • Mit der Altersstrukturanalyse lassen sich Angaben zu Ersatzbedarfen und zu Nachfolgepotenzialen der Beschäftigten festhalten.
Kompetenzanalyse (Option II)


  • Sie ermittelt, welche Kompetenzen Beschäftigten und Führungskräfte haben und welche Maßnahmen der Kompetenzentwicklung sinnvoll sind.